Get-together mit Mittagsimbiss
Eindrücke im Film...
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Programm 2025
| 14:00 Uhr |
Einlass und Registrierung |
|---|---|
| 15:00 Uhr |
Eröffnung und Begrüßung Stephan König Jochen Fasco
Zwischen politischen Rahmenbedingungen, wirtschaftlichen Herausforderungen und einer sich verändernden Medienwelt |
| 15:20 Uhr |
Vielfalt von Angeboten, Inhalten und Nutzung der lokalen und regionalen Medien in Thüringen Prof. Dr. Lutz Hagen |
| 15:40 Uhr |
Perspektiven des modernen Lokaljournalismus Christoph Rüth |
| 16:00 Uhr |
Diskussion: Wie organisieren wir zukünftig den gesellschaftlichen Diskurs in der Region?
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| 16:40 Uhr |
Kaffeepause Innovation, Netzwerk und Best Practice |
| 17:10 Uhr |
Innovationen im digitalen Journalismus Prof. Dr. Britta Gossel |
| 17:30 Uhr |
CORRECTIV.Lokal Nationales Netzwerk für kollektive Recherche Jonathan Sachse |
| 17:50 Uhr |
Best Practice-Beispiele
Fazit und Ausblick |
| 18:50 Uhr |
„Lokaljournalismus-To-Go“ oder: Was nehmen wir mit?
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| 19:00 Uhr |
Get-together Die Eindrücke verarbeiten, Diskussionen weiterführen und Kontakte knüpfen: Dafür bietet das abschließende Get-together Gelegenheit, bei dem die Teilnehmenden den Lokaljournalismus-Kongress 2025 ausklingen lassen können. |
Referent:innen 2025
Christin Ertner
geboren 1990 in Altdöbern, studierte nach dem Abitur von 2009 bis 2014 Architektur und hat einen Masterabschluss an der BTU Cottbus-Senftenberg. 2014 führte sie ihr Weg zur Television Cottbus GmbH, bekannt als lausitz.tv. Seit 2016 ist sie Teil der Geschäftsführung und inzwischen auch Gesellschafterin des regionalen Fernsehsenders. Mit kreativer Handschrift, lokaljournalistischem Engagement und einem ausgeprägten Gespür für visuelle Inhalte prägte sie die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung von lausitz.tv maßgeblich mit. Sie setz auf fundierte Berichterstattung, innovative Social-Media-Formate und eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Christin Ertner ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie in der Lausitz.
Dr. Eva Flecken
ist seit 15. März 2021 Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und seit 1. Januar 2024 Vorsitzende der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) und der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM). Zuletzt leitete Eva Flecken als Vice President bei Sky Deutschland die Bereiche Regulierung und Jugendschutz sowie Politik für die DACH-Region. Bevor Eva Flecken 2014 die Leitung des Berliner Hauptstadtbüros von Sky übernahm, verantwortete sie in der mabb die Bereiche Digitale Projekte, Netz- und Medienpolitik. Als Referentin für Plattformregulierung und Medienpolitik in der Gemeinsamen Geschäftsstelle der Landesmedienanstalten befasste sich Eva Flecken bereits davor mit Themen rund um die Digitalisierung des Rundfunks. Während ihrer Promotion, die Eva Flecken 2010 an der philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster abschloss, war sie bei einem Bundestagsabgeordneten tätig und widmete sich dort vornehmlich innenpolitischen Fragen.
Foto: Silke Weinsheimer
Jochen Fasco
ist Volljuris. Neben journalistischen Erfahrungen bei Print, Radio und Fernsehen arbeitete er als wiss. Mitarbeiter/Büroleiter im Deutschen Bundestag. Anfang der 90er Jahre übernahm er die Leitung des Referats Medienrecht und -politik in der Thüringer Staatskanzlei, ferner den Vorsitz der AG Rundfunkgebühren-Reform der Rundfunkreferenten der Länder. Fasco baute die Abteilung Medien beim Thüringer Kultusministerium auf und leitete sie. Er war danach Leiter der Zentral- und Personalabteilung des Thüringer Kultus- und Wissenschaftsministeriums. In dieser Zeit war er für die Landesregierung Mitglied der Versammlung der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und dort Vorsitzender des Ausschusses für Bürgerrund-funk und Medienkompetenz.
Seit 2007 ist Fasco gewählter Direktor der TLM und aktuell in seiner bis Mitte 2031 dauernden vierten sechsjährigen Amtszeit.
Auf Bundesebene ist er 1. stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und Beauftragter für Medienkompetenz der Landesmedienanstalten. Fasco vertritt die Landesmedienanstalten darüber hinaus im Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur und ist Vorsitzender des Kuratoriums der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK).
Der Direktor der TLM ist Mitglied im Kuratorium des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologien, IDMT. Außerdem wurde er in den Landesjugendhilfeausschuss, den Landespräventionsrat sowie den Landesfamilienrat Thüringens berufen.
Foto: Jens Jeske
Prof. Dr. Britta M. Gossel
ist Professorin für Social Business Management, leitet den Masterstudiengang „Sustainable Entrepreneurship & Social Innovation“ und die Graduate School. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Entrepreneurship, Digital/Media und Nachhaltigkeit sowie Zukunftstechnologien und Entrepreneurial Journalism. Sie ist/war in der Forschung und Lehre in Deutschland (Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Universität Erfurt, Fachhochschule Erfurt) und im Ausland (Jönköping International Business School (Schweden), Leeds Beckets University (Großbritannien), Tallinn University (Estland), University of Technology (Sydney), Munster Technological University) tätig. Sie ist stellv. Sprecherin der DGPuK-Fachgruppe Medienökonomieurde.
Foto: Andreas Pöcking
Prof. Dr. rer. pol habil. Lutz Hagen
forscht zu öffentlicher Kommunikation und Medien, insbesondere den Journalismus und das Nachrichtenwesen betreffend. Im Vordergrund steht die Qualität von öffentlicher Kommunikation und ihre Messung. Dabei geht es um die Frage, wie der Wan-del der Öffentlichkeit durch die digitale Revolution die Fähigkeiten der Medien verändert, ihre öffentliche Aufgabe für die Demokratie zu erfüllen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Verfahren der empirischen Forschung einschließlich repräsentativer Befragungen und (automatisierter) Inhaltsanalysen.
Lutz Hagen ist Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft und des Zent-rums für sozialwissenschaftliche Methoden an der TU Dresden sowie Sprecher des Boysen TU-Dresden Graduiertenkollegs.
Foto: Stefan Benkert
Martin Heine
Geboren 1969, verheiratet, zwei Söhne, 1989 Berufsausbildung in der Landwirtschaft. 1990-1997 Jurastudium und Rechtsreferendariat in Berlin und Niedersachsen. Mitarbeiter in der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben und der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft. 1998 Ernennung zum Richter auf Probe in Sachsen-Anhalt und anschließend zum Staatsanwalt, 2003 persönlicher Referent des Justizministers und stellvertretender Ministeriumssprecher, 2006 Tätigkeit in der Abteilung Strafrecht des Ministeriums. Seit 2007 Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), Vorsitzender des Sachsen-Anhalt Medien e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Mitteldeutsche Medientage e.V., stv. Vorsitzender des Digitalradio Mitteldeutschland e.V., Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz und Beauftragter für den Haushalt der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM), Stadtrat der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben, stv. Ortsbürgermeister der Ortschaft Stadt Seehausen, stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Agrargenossenschaft Dreileben e.G.
Mathias Illig
ist in Güstrow verwurzelt und seit 2005 mit seinem Unternehmen mvs Veranstaltungstechnik fester Bestandteil der norddeutschen Eventlandschaft. Direkt nach seiner Ausbildung gegründet, entwickelte sich mvs schnell zu einem Full-Service-Dienstleister für Ton-, Licht-, Medien- und Bühnentechnik.
Seit dem 1. Januar 2023 ist Mathias Illig zudem Inhaber von GüstrowTV. Ziel ist es, lokale Geschichten sichtbar zu machen, Menschen zu vernetzen und mediale Räume für Vereine, Kommunen und engagierte Bürger zu schaffen.
Mit DasStudioZwei, einer wandelbaren Produktions- und Eventlocation in Güstrow, bietet er außerdem Raum für kreative Zusammenarbeit, Medienproduktionen und Veranstaltungen mit industriellem Charme.
Als technikaffiner Netzwerker bringt Mathias Illig Menschen und Ideen zusammen – und stärkt so die regionale Medien- und Veranstaltungskultur
Stephan König
Geboren am 19.04.1977 in Erfurt, verheiratet, 2 Kinder.
Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
2001 Erstes juristisches Staatsexamen.
2001 bis 2004 Referendariat im Landgerichtsbezirk Erfurt.
2004 Zweites juristisches Staatsexamen.
2004 Tätigkeit als Referent im Thüringer Innenministerium sowie Wechsel als Referatsleiter in das Thüringer Justizministerium.
Ab 2009 Leiter des Ministerbüros im Thüringer Finanzministerium.
2010 bis 2024 verschiedene Tätigkeiten in der Thüringer Staatskanzlei, u.a. als Leiter des Ministerbüros und ab 2015 als Referatsleiter für Personal und Verwaltungsmodernisierung.
Seit 2005 Mitglied der CDU.
Seit 17.12.2024 Staatssekretär für Medien und Europa und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund.
Mike Langer
hat von 1991 bis 1996 Betriebswirtschaft (Schwerpunkte Marketing und Immobilien) an der Universität Leipzig studiert. Neben seiner freiberuflichen Arbeit als Musikproduzent ist er auch als Berater für PR, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei der GML Kommunikationsberatung tätig. Langer ist zugleich Geschäftsführer der GML Mediengesellschaft und seit 1998 als Redaktionsleiter für die Entwicklung des lokalen TV-Programmes altenburg.tv in Ostthüringen zuständig.
Bert Lingnau
wurde 1972 in Barth/Vorpommern geboren und studierte von 1993 bis 1998 in Greifswald die Fächer Geschichte und Germanistik. Anschließend absolvierte er ein Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk und arbeitete danach bis 2008 für den NDR. Er ist ausgebildeter Rundfunk-Journalist, Schriftsteller und seit 2009 in der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) in Schwerin tätig. Hier arbeitete er zunächst als Beauftragter für die Offenen Kanäle in Mecklenburg-Vorpommern und war zugleich Referent für Medienkompetenz-Förderung und Öffentlichkeitsarbeit. Lingnau ist seit 2016 Direktor der MMV und verantwortet seit 2021 das Thema „Lokale Medienvielfalt“ in der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten.
Vera Linß
ist Medienjournalistin beim Deutschlandradio und beim ARD-Hörfunk. Sie moderiert die Sendung »Breitband – Digitales Leben« im Deutschlandfunk Kultur, die sie auch redaktionell mitverantwortet. Außerdem moderiert sie Veranstaltungen und rezensiert regelmäßig Mediensachbücher im Deutschlandfunk Kultur.
vera-linss.de
Michael Richter
Bisherige Tätigkeiten
1987 – 1997 Industrie, Forschung und Entwicklung
1997 – 1999 Projektleitung Pilotprojekt DIGITAL RADIO Sachsen-Anhalt
2000 – 2008 Leiter Geschäftsstelle DVB-T Mitteldeutschland
2004 – 2008 Vorstand der Initiative Marketing Digital Radio (IMDR)
2008 – 2012 Leiter Geschäftsstelle Digitaler Rundfunk Mitteldeutschland
2012 – 2022 Projektleiter Digitaler Rundfunk der Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Aktuelle Tätigkeit
Bereichsleiter Technik im Bereich Medienregulierung und Technik, verantwortlich für das Pilotprojekt 5G-Broadcast, technische Verantwortlichkeit für die Offenen Kanäle und deren Weiterverbreitung im Kabel, per Livestream, auf Plattformen und der Medienforschung mittels Logfileanalyse, technische Unterstützung für die lokalen TV-Veranstalter.
Bärbel Romanowski-Sühl
wurde am 27. September 1953 in Rostock geboren. 1972 legte sie an der 1. Erweiterten Oberschule in Rostock das Abitur ab und verließ ihre Heimatstadt, um an der Karl-Marx-Universität in Leipzig ein Journalistik-Studium aufzunehmen. 1977 erwarb sie das Diplom. Bis 1989 arbeitete Bärbel Romanowski-Sühl als Redakteurin in verschiedenen Redaktionen beim DDR-Fernsehen. 1990 rief sie das politische Frauenjournal „ungeschminkt“ ins Leben, das sie – ebenso wie die „Donnerstag-Gespräche“ – auch moderierte. 1992 und 1993 leitete sie das RTL-Nachrichtenstudio in Dresden. Anschließend war sie von 1993 bis 1998 freiberuflich als Journalistin und Moderatorin tätig. Seit 1998 betreibt Bärbel Romanowski-Sühl eine PR-Agentur für Medien- und Politikberatung. Seit 2009 ist Bärbel Romanowski-Sühl Mitglied des Medienrats der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb). Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte ist das Thema Lokaljournalismus. Darüber hinaus war sie von 2009 bis 2017 stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der ems – ELECTRONIC MEDIA SCHOOL Potsdam-Babelsberg.
Foto: Silke Weinsheimer
Christoph Rüth
ist seit dem 1. Oktober 2020 Geschäftsführer der FUNKE Mediengruppe und verantwortet sämtliche Regionalmedien inklusive der Bereiche Druck und Logistik.
Zuvor war er Geschäftsführer der Madsack Mediengruppe in Hannover und verantwortete dort das operative Geschäft. Der erfahrene Manager war standortübergreifend zuständig für B2B- und B2C-Märkte, für die Verlagsbereiche sowie Operations im Kerngeschäft Verlag. Der gelernte Diplomkaufmann startete seine Karriere in der Stabsstelle des Vorstandsbereichs Zeitungen von Gruner + Jahr, wo er später Verlagsleiter wurde. Anschließend war er neun Jahre lang Geschäftsführer der Financial Times Deutschland, bevor er bei Axel Springer Verlagsgeschäftsführer der Welt sowie der heutigen FUNKE-Zeitungen Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost wurde.
Jonathan Sachse
ist Gründungsmitglied von CORRECTIV und war dort als Senior-Reporter an zahlreichen Recherchen beteiligt. Im Jahr 2020 übernahm er die Leitung von CORRECTIV.Lokal, einem Netzwerk für Recherchen im Lokaljournalismus. Ab dem 1. November 2025 wird er eine neue journalistische Herausforderung bei einem anderen Arbeitgeber beginnen.
Jörg Schuster
Jahrgang 1963, arbeitete vor, während und nach seinem 1990 abgeschlossenen Journalistikstudium in Leipzig im Verlag „Das Volk“ in diversen Lokalredaktionen in Thüringen als Volkskorrespondent (Weimar), redaktioneller Mitarbeiter (Bad Langensalza), Redakteur (Worbis und Apolda). Die Privatisierung der „Thüringer Allgemeine“ in Erfurt erlebte er als Redakteur bei der Wochenendbeilage hautnah mit. 26 Jahre lang war er Chefredakteur der 1991 von ihm mitbegründeten partei- und konzernunabhängigen Neuen Thüringer Illustrierten. Seit 2023 ist er in der Redaktion des zunächst in Erfurt und mittlerweile auf der Ordensburg in Liebstedt ansässigen Regionalsenders salve.tv tätig
Foto: Peter Reich